17. Dezember

17. Dezember 2008

Die wohl umfangreichste Darstellung zum Leben Wicherns, insbesondere eine lange, lange Literaturliste über ihn und insbesondere der Werke von ihm findet man im „Biographisch-Bibliographischem Kirchenlexikon„.

Hier finden sich sehr positive Sätze zu Wichern, wie „Mit diesen Einrichtungen und seinem über die Amtskirche hinausführenden, auf das »Laienprinzip« gegründeten Programm, das der neulutherische Konfessionalismus anfangs bekämpfte, wurde Wichern zu einem der Väter des modernen evangelisch-sozialen Gedankens und zum bahnbrechenden Initiator der organisierten diakonischen Arbeit. Als »Herold der Inneren Mission« hat er die Verantwortung für das soziale Engagement in das kirchliche Bewußtsein eingepflanzt. “

Aber es wird auch Kiritk geübt: „Der angestrebte christliche Staat erwies sich allerdings als Utopie; mit seiner rückwärts gewandten »spätromantischen« theologisch-politischen Weltsicht (G. Brakelmann) und der verhängnisvollen Bindung an die alten Mächte hat er sogar zur Auswanderung des Proletariats und des liberalen Bürgertums aus der Kirche mit beigetragen.“

Feuer – gelöscht!

16. Dezember 2008

Feuer ist nicht nur schön – es kann vielleicht auch gefährlich sein. Gestern Abend fing unser Kranz an zu brennen. Eine tief runter gebrannte Kerze hatte wohl doch zuviel Hitze an die grünen Zweige neben ihr abgegeben.

Wir hörten es verdächtig knistern, schon roch es auch brenzlig, schnell konnten wir die brennende Stelle auspusten. Auf dem Foto ist nichts zu sehen. Nur der Krug Wasser, mit dem wir nach dem Auspusten die betroffene Stelle zusätzlich gekühlt haben – der ist noch von gestern stehen geblieben, gibt uns ja vielleicht erstmal wieder etwas Sicherheit.

17 Lichter und ein Krug

17 Lichter und ein Krug

16. Dezember

16. Dezember 2008

Johann Hinrich Wichern wird auch als „Vater der Diakonie“ bezeichnet. In verschiedenen diakonischen Einrichtungen wird ihm daher in 2008 besonders gedacht.

Ein Beispiel ist die Karlshöhe, eine Einrichtung der Diakonie in Ludwigsburg. Hier findet man auch einige Links zu weiteren Materialien über Wichern. Zum Beispiel einen Gottesdienst (pdf 60kB) oder sogar einen Film.

16 Lichter …

15. Dezember 2008

… brennen jetzt an unserem Kranz. Irgendwie wird er von Tag zu Tag schöner:

16 Lichter

16 Lichter

15. Dezember

15. Dezember 2008

Vielleicht hat ja schon mal jemand einfach diesen Link ausprobiert:
http://www.wichern.de

Dieser führt zu einem kleinen evangelischen Verlag mit interessantem Programm.

Wichern-Verlag

Wichern-Verlag

Ich möchte besonders hinweisen auf ein Buch zu einem weiteren Jubilar: Helmut Gollwitzer wäre in diesem Jahr am 29. Dezember 100 Jahre alt geworden. Auf meinen ersten Kirchentagen in den siebziger Jahren war der Besuch von Veranstaltungen mit Gollwitzer stets der Höhepunkt. Dieser Mann hatte uns wirklich etwas zu sagen.

Hier die genauen Daten meines Buchtipps:

Ralph Ludwig
Der Querdenker
Wie Helmut Gollwitzer Christen für den Frieden gewann
120 Seiten, 4 Abbildungen, kartoniert
Euro 9,95/sFr 18,60/Euro (A) 10,20
ISBN 978-3-88981-256-8

Dritter Advent …

14. Dezember 2008

… viele Kerzen. Heute haben wir die dritte große weiße Kerze entzündet. Dazu inzwischen zwölf rote. Auf den ersten Blick ist man im Kranz erst „halb rum“. Doch der genaue Blick zeigt:

Dritter Advent

Dritter Advent

Bis Weihnachten ist es nicht mehr weit!

14. Dezember – Dritter Advent

14. Dezember 2008

Heute ist Sonntag, der dritte Advent.

Zeit zum Ausruhen, Zeit zum Warten. Zeit zum Beten?

In den letzten Wochen haben wir relativ viel gebetet. Ende Oktober starb mit 92 Jahren mein Vater. Im November findet traditionell die Friedensdekade statt. Bei uns in der Kirchengemeinde mit regelmäßigen Friedensgebeten. Und jetzt in der Adventszeit gibt es Andachten, Frühschichten, und natürlich auch die Adventsgottesdienste.

Im Adventskalender „der andere Advent“ vom „Andere-Zeiten-Team“ aus Hamburg fand ich am Dienstag, den 2. Dezember, einen Text von Dorothee Sölle, der die Bedeutung des Betens beschreibt:

Ähnlich

Beten bedeutet, nicht zu verzweifeln.
Beten ist Widerspruch gegen den Tod.
Es bedeutet, sich zu sammeln, nachzudenken, Klarheit zu gewinnen,
wohin wir eigentlich leben, was wir mit unserem Leben wollen;
Gedächtnis zu haben und darin Gott ähnlich zu werden;
Wünsche zu haben für uns und unsere Kinder;
die Wünsche laut und leise,
zusammen und allein zu äußern
und darin immer mehr dem Menschen ähnlich zu werden,
als der wir gemeint waren.

In diesem Sinne wünsche ich einen gesegneten dritten Advent!

12. Dezember

12. Dezember 2008

Johann Hinrich Wichern ist auch als Liederdichter aktiv gewesen.

Acht Lieder von ihm sind auf der Webseite von Christian Hählke überliefert. Er hat auch teilweise die Melodien neu geschrieben.

11. Dezember

11. Dezember 2008

„Eine Bühne für die, die sonst keine haben…“

Ein etwas anderes Projekt unter dem Namen „Wichern“ findet sich in Dortmund.

Wichern World

Die Webseite ist interessant, das Haus sicherlich auch mal einen Besuch wert!

Elf Freunde müsst ihr sein…

10. Dezember 2008
elf freunde

elf freunde